Posts mit dem Label schreiben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label schreiben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 30. Mai 2014

Vorher-Nacher ... zwei Beispiele für die redaktionelle Überarbeitung von Parallelwelt

So, heute wie versprochen die Gegenüberstellung von zwei Textpassagen aus dem ersten Kapitel, damit Ihr seht, wie sich der Text vom Manuskript zur endgültigen Fassung gewandelt habt.

Drastische Veränderungen gab es dabei kaum, denn meine Lektorin war ja in den Schreibprozess eingebunden. Die redaktionelle Überarbeitung widmete sich also dem Feinschliff: Sprache, Logik im Detail, Übergänge zwischen einzelnen Szenen.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Vergleichen!




Dienstag, 2. Juli 2013

11 Fragen - Interview



Ich wurde von Raik Thorstad eingeladen, mich einem blogübergreifenden Interview zu stellen. Raiks Fragen haben mich teilweise ganz schön ins Schwitzen gebracht ... Noch schlimmer war nur, mir eigene Fragen aus den Rippen schneiden zu müssen. ;)

Freitag, 2. November 2012

News


Wow, es ist schon ein irres Gefühl, wenn das Buch raus kommt, in dem eine Geschichte von einem selbst zu lesen ist ... Am 23. Oktober ist der Kräuter-Code des Incubus-Verlags erschienen. Ich bin schrecklich gespannt auf das Buch und glaube, die Geschichten der anderen Autoren sind großartig. Leider baucht die Post nach Chile furchtbar lange, so dass ich wahrscheinlich erst in einigen Wochen das Vergnügen haben werde. 

Die ersten drei Rezensionen auf Amazon zum Kräuter-Code finde ich toll, denn sie zeigen, dass die Leser ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte an die Geschichten fanden. Jeder hat so seine Favoriten, auch, wenn es scheint, dass das Niveau der Geschichten insgesamt als hoch angesehen wird. Auch gefällt mir, dass sich der Kräuter-Code für die Leser wohl von anderen Veröffentlichungen der schwulen Literatur in dem Bereich abhebt.

Ansonsten stecke ich in der Areit zur Parallelwelt ... die fordernd, aber schön ist. ... So viele dunkle Träume und unterdrückte Sehnsüchte ...  

In der letzten Woche war ich durch Familienzuwachs (unser Katze hat Junge bekommen) abgelenkt ... ich meine ... die kleinen Ratten sind verflucht niedlich ... *grin*

Es gibt noch eine weitere Baustelle ... die mich sehr hibbelig macht ... aber von der ich noch nichts verraten kann ... *KnebelindenMundstopft*

Von all den Entwicklungen wird die Arbeit an Tjark etwas eingeschränkt ... mir tut das sehr leid, weil es derzeit die einzige Geschichte ist, die meine Leser online verfolgen können. Ich hoffe, sie haben etwas Geduld mit mir.

Ansonsten kehrt hier der Sommer ein. Ich habe mich gestern auf der Terrasse natürlich verbrannt. Aber egal ... Sonne, frische Meeresbrisen, Grillgeruch (die Chilenen sind da fanatisch) und ein langes Wochenende ... Was will man mehr?

Soweit,
Dewi

Samstag, 29. September 2012

Was ich gerade so treibe, schreibtechnisch


Ich beschäftige mich mit Tjark, dem sturen Bock. Oder er beschäftigt mich ...

Weiterhin schreibe ich an "Parallelwelt", einer Geschichte, die - sollten die Muse und die restliche Welt mitspielen - in gedruckter Form erscheinen wird. 

In der Warteschleife an erster Position befindet sich "Anil", eine Geschichte, die in der "Staub & Stolz"-Welt angesiedelt ist. Anil ist ein Quälgeist. Hab ich das schon mal erwähnt?

Ach ja, weil ich diesbezüglich immer mal wieder Nachfragen bekomme:

Ich beabsichtige nach wie vor, Staub & Stolz zu veröffentlichen. Das OB ist also keine Frage, nur das WANN. Wenn ich sehr, sehr viel Glück habe, kann ich das Baby 2013 auf den Weg bringen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das wünsche, wird es ein verdammt schönes Baby ... mit tollen "Geburtshelfern" ... *grin* 

Aber: Eile mit Weile.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, sobald etwas spruchreif ist. Deal?



Donnerstag, 20. September 2012

Anil


Man müsste meinen, dass mein Hirn mit "Tjark" und einem anderen Projekt, an dem ich arbeite, ausgelastet sein müsste. Ich mein das auch, nur mein Dreckshirn nicht. 

Darf ich vorstellen: Anil.

Jeder Herzschlag nahm ihm etwas Leben. Die Welt um ihn verschwamm. Der Lärm der Stadt wurde unerträglich. Geräusche hieben auf seine Ohren ein, trieben Messer in seine Schädeldecke. Er stolperte, fiel. Stemmte sich hoch. Rannte und nahm doch nicht wahr, ob von der Stelle kam. Der Lärm und das Fieber trieben ihn, bis er auf den kühlen Planken eines Seitensteges zusammenbrach. Er rollte sich zu einer Kugel zusammen, nur um kurz darauf von einem Krampf auseinandergeklappt zu werden, wie ein Bogen, bei dem die Sehne riss. Seine Fersen hämmerten auf die Planken. Die Hände in sein Haar verkrallt kratzte er sich die Kopfhaut blutig. Sein Kiefer schmerzte, als er schrie. Schrie wie das verendende Tier, das er war.

Ein illustrer Begin. Wer weiß, wo das noch hinführt ... 

*headdesk*


Montag, 25. Juni 2012

Tausend Eindrücke ...


... stürmen auf mich ein, jeden Tag. Ich könnte einfach nur Stunden lang auf die Menschen sehen, die durch die Straßen laufen, in ihren Gesichtern forschen, die fremd und vertraut sind. Jeder Einkauf ist ein Abenteuer. Kontraste ... überall. Wunderschöne Natur, scheinbar unberührt ... und dann wieder brutale Einschnitte dain, Achtlosigkeit. Schönes und Schlimmes nah beieinander, manchmal auch vereint. Zu viel um angemessen darüber zu schreiben ... noch ist es zu viel. 

Aber bald, sehr bald, habe ich einen Schreibtisch (hurra, der Container kommt bald) und dann werde ich ihn ans Fenster stellen, damit ich aufs Meer sehen kann ... Ob dieser Blick all meine Gedanken beruhigen wird?

Foto: C. Dewi




Dienstag, 29. Mai 2012

Still


So, nun wird es hier einige Zeit still ... oder noch stiller. In 24 Stunden bin ich auf der anderen Seite der Welt, die Sonne kommt von Norden und im Süden ist es kalt. Statt Sonnenschein und T-shirt-Wetter werden mich ... mal nachsehen ... oh ... 18 Grad und leichte Bewölkung erwarten. Vielleicht ist der Winter dort unten doch nicht so schlimm? Obwohl, ohne anständige Heizung können sich die nächtlichen 6 Grad auch fies anfühlen. ;) 

Wenn ich mal an einem Internetcafé vorbei komme, gebe ich ein Lebenszeichen, ansonsten werde ich mich in den nächsten Monaten erst einmal einrichten. Den Laptop habe ich dabei, also kann ich meine Eindrücke oder auch Fetzen von Geschichten sammeln, was ich sehr beruhigend finde.

Soweit, wir lesen uns ... früher oder später.

Dewi


Sonntag, 29. April 2012

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia)




Es gibt derzeit viel Bewegung in meinem Leben und eine Neuigkeit, die viele von Euch wohl enttäuschen wird: Der FWZ-Verlag und ich haben uns einvernehmlich darauf geeinigt, dass "Staub & Stolz" nicht bei FWZ erscheinen wird. Ich möchte mich an dieser Stelle bei FWZ für die Fairness und das Verständnis bedanken, mit der mir der Verlag bei dieser schwierigen Entscheidung begegnet ist.

Es tut mir leid, wenn ich Euch nun die Vorfreude verdorben habe. Mich haben die vielen positiven Reaktionen auf die ursprünglich geplante Veröffentlichung unglaublich gefreut. Glaubt mir bitte, wenn ich Euch sage, dass mir diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, dass es aber - denke ich - dennoch eine richtige Entscheidung war.

Für mich läuft derzeit der Countdown zum Auswandern. 4 Wochen und 2 Tage, dann sitze ich im Flieger und überquere den Äquator. =) Und in 3 Wochen (oh shit!) kommt der Container. In diesen Wochen ist also Abschiednehmen und Packen angesagt. Mich jetzt um Alternativen zur Veröffentlichung von "Staub & Stolz" zu kümmern, fällt unter diesen Rahmenbedingungen leider flach. Aber … ABER: Diese Geschichte wird es irgendwann zwischen zwei Buchdeckeln geben. Da bin ich mir sehr sicher. Sicherlich nicht mehr in diesen Sommer, wohl auch nicht mehr in diesem Jahr. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Ansonsten ist es schreibtechnisch bei mit sehr still derzeit. Das hängt zum Großteil mit dem ganzen Auswanderungs-Trouble zusammen, aber auch damit, dass ich an einer Geschichte arbeite, die ich erst mal im Stillen "ausbrüten" muss, bevor sie das Licht der Welt erblickt … wenn alles klappt, gleich auf Papier.

Soweit …

Dewi



Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer wissen will ...




Wer wissen will, was mich gerade umtreibt ... kann sich das obige Foto ansehen =) ... es ist einer der Schauplätze der Geschichte, die gerade in meinem Kopf umher rollt ... und dort für Unordnung sorgt.


Donnerstag, 16. Februar 2012

Traumfänger & Nachtmahr




„Ich bin das Tor und gleichzeitig der Wächter. Ich bin das Verderben und die Erlösung. Ich bin ihr Herrscher“, dabei wies er in Richtung der Schatten, „und werde von ihren beherrscht. Ich bin Anfang und Ende.“

Diese Geschichte ist ein Ungetüm. Es besitzt Tentakel, die nach meinen Fesseln angeln. Ein Monster, das sich ungefragt vermehrt. Ein Tier in der Tiefe, das weder Hunger noch Zeit umbringen können. Ein Kosmos, ausgesetzt in der kleinen Höhlung meines Schädels, verwurzelt in meinem Herzen. Seine Krallen kratzen über die Wände seines Gefängnisses. Ganz leise nur. Nervtötend. Ich werde nicht ankommen, bevor ich dich nicht frei lasse, Nachtmahr.

Sonntag, 12. Februar 2012

Flügel


Sehnsucht liegt schwer auf meiner Zunge
will ausgesprochen werden
fliegen lernen
Flügelschlag durch Zungenschlag
Deine Worte machen mich benommen
Deine Taten machen mich sprachlos
Angesichts all dieser Gefühle
bin ich ein taumelndes Blatt
kein sicherer Flug
mehr möglich

Meine Zunge schlägt um sich
so wie ein Teil von mir
Ich schreie angesichts meines Selbstmitleides
und bleibe doch stumm
Denn nur ich schreie
mit mir
Denn nur ich sehe
meine Tränen
Du nicht
Denn Du bist fern

Auch Du bleibst stumm
Denn meine Einsamkeit
ist so sehr mein
Teil meines Wesens
dass keiner sie mehr hört
Es scheint die große Stille zu herrschen.

Doch Einsamkeit ist nicht lautlos
Sie ist grausam
Ein langsam
ziehendes Knarzen
Wie von Schiffstauen
Sie kehrt immer wieder
Wie Wellenschlag
Zungenschlag
Flügelschlag

C. Dewi

Samstag, 11. Februar 2012

Über Vorbilder ...


Seitdem ich vor vielen Jahren einige Bücher von ihr las, fasziniert mich ihr Schreibstil und ihre Fähigkeit, Bilder mit Worten zu malen: Jeanette Winterson.

"Who taught you to write in blood on my back? Who taught you to use your hands as branding irons? You have scored your name into my shoulders, referenced me with your mark. The pads of your fingers have become printing blocks, you tap a message on to my skin, tap meaning into my body. Your Morse code interferes with my heart beat. I had a steady heart before I met you, I relied upon it, it had seen active service and grown strong. Now you alter its pace with your own rhythm, you play upon me, drumming me taut.

Written on the body is a secret code only visible in certain lights; the accumulations of a lifetime gather there. In places the palimpsest is so heavily worked that the letters feel like Braille. I like to keep my body rolled up away from prying eyes. Never unfold too much, tell the whole story. I didn't know that Louise would have reading hands. She has translated me into her own book."

Jeanette Winterson, Written on the Body.

Und noch ein sehr schönes Zitat:

"Every journey conceals another journey within its lines: the path not taken and the forgotten angle. These are journeys I wish to record. Not the ones I made, but the ones I might have made, or perhaps did make in some other place or time. I could tell you the truth as you will find it in diaries and maps and log-books. I could faithfully describe all that I saw and heard and give you a travel book. You could follow it then, tracing those travels with your finger, putting red flags where I went."

Jeanette Winterson, Sexing the Cherry.

Große Pläne und Konkurrenz


Derzeit werfen größere Umbrüche ihre Schatten voraus und sorgen für ordentliches Chaos in meinem Kopf … und Herzen. Das streut Sand ins Getriebe meiner Geschichten, gleichzeitig gibt es ein Plotbunny, das sich gerade herrlich in meinem Kopf ausbreitet. Innerhalb weniger Tage erblühte dort eine Geschichte, die schön ist und traurig … und etwas unheimlich. Ich bin sehr gespannt, ob ich sie in die richtigen Worte hüllen kann.