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Dienstag, 2. Juli 2013

11 Fragen - Interview



Ich wurde von Raik Thorstad eingeladen, mich einem blogübergreifenden Interview zu stellen. Raiks Fragen haben mich teilweise ganz schön ins Schwitzen gebracht ... Noch schlimmer war nur, mir eigene Fragen aus den Rippen schneiden zu müssen. ;)

Sonntag, 30. Dezember 2012

2012 ... 2013


2012 war ein Jahr der großen Veränderungen. Es hat mich auf die andere Seite der Welt verschlagen, meine Familie und Freunde sind viel zu weit weg - und gleichzeitig habe ich eine "neue" Familie gewonnen und lerne Menschen kennen, von denen einige vielleicht einmal so gute Freunde werden wie die, die ich zurück lassen musste.

2012 war auch in Bezug auf das Schreiben voller Hochs und Tiefs. Und auch, wenn manche Entscheidungen, die ich getroffen habe, nicht leicht waren, glaube ich nach wie vor, dass mein Bauchgefühl ein guter Ratgeber ist.

Am Ende diesen Jahres überwiegt das Staunen. So viel Bewegung und Veränderung. Als wäre 2012 der Zeitraum gewesen, um Schwung zu holen. Kennt Ihr das Gefühl, auf einer Schaukel zu sitzen und sie immer höher zu treiben? Wenn der Magen nach unten gepresst wird ... und dann die Ketten am höchsten Punkt kurz durchhängen? So in etwa war 2012.

Aber nun kommt 2013. Und ich glaube, ich springe von der Schaukel. Am höchsten Punkt. Fliegen und Adrenalin. Ja, auch wieder landen. Hoffentlich auf nicht all zu steinigem Grund.

2013 beinhaltet viele Herausforderungen für mich. Staub & Stolz zu überarbeiten und mit Incubus zu einem Buch machen. Parallelwelt zu schreiben – ohne die Unterstützung einer Online-Leserschaft. Mich weiteren Projekten für und mit eben dieser Online-Leserschaft widmen. In einem neuen Land wurzeln. Arbeit finden. Freunde nicht zu weit davon treiben zu lassen. Sich auf neue Menschen einlassen. Das Träumen nicht vergessen. Vor allem das Letztere.

Damit Ihr wisst, was ich um Mitternacht des 31.12.2012 sehen werde. Foto: C.Dewi.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Jahr 2013 - voller Möglichkeiten, Mut und lieben Menschen um Euch herum.

Dewi




Montag, 25. Juni 2012

Tausend Eindrücke ...


... stürmen auf mich ein, jeden Tag. Ich könnte einfach nur Stunden lang auf die Menschen sehen, die durch die Straßen laufen, in ihren Gesichtern forschen, die fremd und vertraut sind. Jeder Einkauf ist ein Abenteuer. Kontraste ... überall. Wunderschöne Natur, scheinbar unberührt ... und dann wieder brutale Einschnitte dain, Achtlosigkeit. Schönes und Schlimmes nah beieinander, manchmal auch vereint. Zu viel um angemessen darüber zu schreiben ... noch ist es zu viel. 

Aber bald, sehr bald, habe ich einen Schreibtisch (hurra, der Container kommt bald) und dann werde ich ihn ans Fenster stellen, damit ich aufs Meer sehen kann ... Ob dieser Blick all meine Gedanken beruhigen wird?

Foto: C. Dewi




Dienstag, 29. Mai 2012

Still


So, nun wird es hier einige Zeit still ... oder noch stiller. In 24 Stunden bin ich auf der anderen Seite der Welt, die Sonne kommt von Norden und im Süden ist es kalt. Statt Sonnenschein und T-shirt-Wetter werden mich ... mal nachsehen ... oh ... 18 Grad und leichte Bewölkung erwarten. Vielleicht ist der Winter dort unten doch nicht so schlimm? Obwohl, ohne anständige Heizung können sich die nächtlichen 6 Grad auch fies anfühlen. ;) 

Wenn ich mal an einem Internetcafé vorbei komme, gebe ich ein Lebenszeichen, ansonsten werde ich mich in den nächsten Monaten erst einmal einrichten. Den Laptop habe ich dabei, also kann ich meine Eindrücke oder auch Fetzen von Geschichten sammeln, was ich sehr beruhigend finde.

Soweit, wir lesen uns ... früher oder später.

Dewi


Freitag, 25. Mai 2012

Über Abschiede ...



Wenn die Zeit des Abschieds gekommen ist, wird einem deutlich, wie sehr einem manche Menschen ans Herz gewachsen sind. Und es zeigt sich, wer einen wirklich kennt, in dem Sinne, dass diejenige Person einen versteht, wirklich versteht. In diesen Tagen gibt es Momente, da gehe ich innerlich in die Knie … vor Staunen … und vor ungläubiger Dankbarkeit. Ich möchte weinen und lachen; oft genug tue ich beides zur gleichen Zeit. Präsent ist jetzt die Zuneigung, die mir entgegen kommt, mich einhüllt und eine erste Prise Sehnsucht enthält. Wie wenn man an einem Herbstmorgen vor die Tür tritt und den ersten Frost wittert.

Meine Vorstellungskraft reicht nicht aus. Ich kann mir nicht ausmalen, fern zu sein von den Menschen, die ich liebe. Alle Bilder, die mein Geist mir gibt, sind nur Fragmente einer Wirklichkeit, die so niemals existieren wird. Ich weiß nicht, was kommen wird. Aber diese Tage zeigen mir in aller Klarheit, was ich zurücklasse. Und seltsamer Weise gibt mir die Trauer über den Abschied eine melancholisch durchtränkte Hoffnung. Denn hätte ich vor sieben Jahren, als ich in diese Stadt zog, geahnt, dass ich hier so wundervolle Menschen treffen würde?




Sonntag, 29. April 2012

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia)




Es gibt derzeit viel Bewegung in meinem Leben und eine Neuigkeit, die viele von Euch wohl enttäuschen wird: Der FWZ-Verlag und ich haben uns einvernehmlich darauf geeinigt, dass "Staub & Stolz" nicht bei FWZ erscheinen wird. Ich möchte mich an dieser Stelle bei FWZ für die Fairness und das Verständnis bedanken, mit der mir der Verlag bei dieser schwierigen Entscheidung begegnet ist.

Es tut mir leid, wenn ich Euch nun die Vorfreude verdorben habe. Mich haben die vielen positiven Reaktionen auf die ursprünglich geplante Veröffentlichung unglaublich gefreut. Glaubt mir bitte, wenn ich Euch sage, dass mir diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, dass es aber - denke ich - dennoch eine richtige Entscheidung war.

Für mich läuft derzeit der Countdown zum Auswandern. 4 Wochen und 2 Tage, dann sitze ich im Flieger und überquere den Äquator. =) Und in 3 Wochen (oh shit!) kommt der Container. In diesen Wochen ist also Abschiednehmen und Packen angesagt. Mich jetzt um Alternativen zur Veröffentlichung von "Staub & Stolz" zu kümmern, fällt unter diesen Rahmenbedingungen leider flach. Aber … ABER: Diese Geschichte wird es irgendwann zwischen zwei Buchdeckeln geben. Da bin ich mir sehr sicher. Sicherlich nicht mehr in diesen Sommer, wohl auch nicht mehr in diesem Jahr. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Ansonsten ist es schreibtechnisch bei mit sehr still derzeit. Das hängt zum Großteil mit dem ganzen Auswanderungs-Trouble zusammen, aber auch damit, dass ich an einer Geschichte arbeite, die ich erst mal im Stillen "ausbrüten" muss, bevor sie das Licht der Welt erblickt … wenn alles klappt, gleich auf Papier.

Soweit …

Dewi



Samstag, 11. Februar 2012

Große Pläne und Konkurrenz


Derzeit werfen größere Umbrüche ihre Schatten voraus und sorgen für ordentliches Chaos in meinem Kopf … und Herzen. Das streut Sand ins Getriebe meiner Geschichten, gleichzeitig gibt es ein Plotbunny, das sich gerade herrlich in meinem Kopf ausbreitet. Innerhalb weniger Tage erblühte dort eine Geschichte, die schön ist und traurig … und etwas unheimlich. Ich bin sehr gespannt, ob ich sie in die richtigen Worte hüllen kann.