Ich möchte an dieser Stelle den Link zum Blog des geschätzten Kollegen Raik Thorstad posten, in dem dieser sehr schön seine Überlegungen zur Gleichstellung homo- und heterosexueller Ehen darlegt. Ich kann mich seiner Darstellung nur anschließen.
Soweit,
Dewi
Ich schreibe Geschichten, weil ich bisher noch niemanden gefunden habe, der sie mir erzählen würde.
Montag, 11. Februar 2013
Samstag, 9. Februar 2013
News
"Staub und Stolz" kann ab JETZT im online-shop des Incubus-Verlages vorbestellt werden. Das Veröffentlichungsdatum (30.4.2013) ist vorläufiger Natur, wohlmöglich schaffen wir es sogar etwas früher. Ab Veröffentlichung ist das Buch natürlich auch über andere Plattformen und ganz normal im Buchhandel zu beziehen.
Dienstag, 5. Februar 2013
Ein kleiner Werkstattbericht – Lektorat und Überarbeitung von Staub & Stolz
Es ist einfach unglaublich, wie viel Rumpel sich noch in
einem Text verbirgt, den man - als Autor - für eigentlich sauber und in Ordnung
gehalten hat.
Ich habe einige arbeitsreiche Wochen hinter mir, nachdem
mein Manuskript von "Staub & Stolz" aus dem Incubus-Lektorat
zurückgekehrt ist.
Über 400 Din A4 Seiten hat dieses Manuskript, und die waren
nun derartig voller Korrekturvorschläge und Anmerkungen, dass OpenOffice
regelmäßig in die Knie ging. Außerdem gab es noch ein Extra-Dokument von 4
Seiten (liebevoll "Dewis Suchliste" genannt), in dem grundsätzliche
handwerkliche und inhaltliche Anmerkungen versammelt waren.
Wer nun glaubt, dass die Anmerkungen übertrieben waren oder meinen
Stil umgekrempelt hätten, der liegt falsch. Meine erste Reaktion war: WOW ...
shit ... das bedeutet Arbeit. Meine zweite Reaktion war: WOW ... shit ... ist
das geil! Denn aus jedem Vorschlag sprach die Liebe zu dieser Geschichte und
das Bemühen, sie durch einen Feinschliff zu verbessern.
Meine generellen Sünden waren:
Wort- und Namenswiederholungen (Nie wieder schreibe ich eine
Geschichte, in der ein Prinz vorkommt! Nie mehr! *lach*), Füllwörter und Abschwächungen,
zwischenzeitliche „Lieblinge“ (sprich die phasenweise gehäufte Verwendung
bestimmter Begriffe) sowie einige Worte, die aufgrund des Settings nicht
günstig gewählt waren (weil sie z.B. zu modern waren).
Die Einbettung der wörtlichen Rede war ein anderes
Hauptaugenmerk, weil ich hier wirklich recht monoton gearbeitet hatte.
Außerdem war dem Text wohl deutlich anzumerken, dass ich mit
ihm das Schreiben "gelernt" habe. Nicht, dass ich hier ausgelernt
hätte, bei weitem nicht! Aber "Staub & Stolz" war nach einem
recht kurzen Text im Bereich FanFiction die erste lange Geschichte, die ich je
geschrieben habe. Und ja, man merkt das der Rohgeschichte an. Das bedeutete,
dass die Überarbeitung der ersten 100 Seiten etwa so viel Zeit in Anspruch
genommen hat wie die restlichen 300 Seiten zusammen. Ich schätze, das gilt für
meine Lektorin genauso wie für mich.
Feingefühl, Respekt und Humor kennzeichneten die Vorschläge,
die mir gemacht wurden. Dass aus meiner Geschichte ein Text wird, der auch
wirklich zwischen zwei Buchdeckel gehört, ist das Ergebnis von Teamarbeit. Ein
Team, das ein gemeinsames Ziel verfolgt. In dem ich von meiner Lektorin auch
mal zu hören bekomme, dass ein Absatz murks ist (nein, nicht mit diesen Worten
*lach*, das war die Kurzform) und in dem ich auch so eine Kritik annehmen kann,
weil alle anderen Anmerkungen den Kern der Sache getroffen haben.
Ich weiß, dass das Incubus-Lektorat sich mehrere Wochen mit
dem Text beschäftigt hat. Die Anmerkungen (soweit ich sie mittragen konnte, und
dies war sicher zu 95 % der Fall) einzuarbeiten, hat mich geschätzt mindestens
100 Stunden Arbeit gekostet. Ich glaube aber, dass sich diese Arbeit gelohnt
hat!
Natürlich finde ich auch jetzt noch Passagen, in denen mein
– inzwischen geschultes – Auge zwinkert und ich denke: Moment mal, das könnte
ich doch jetzt ersetzen, umstellen etc.. Ich vermute, dieses Spiel könnte man
ewig betreiben.
Was ich unglaublich schön finde, ist, dass sich der Text
insgesamt durch das Lektorat und die Überarbeitung gemausert hat. Manchmal sind
es nur Kleinigkeiten, die sich geändert haben, manchmal ist auf einmal mehr
„Fluss“ drin. Der Text ist schlicht besser geworden.
Nach der Überarbeitung des Manuskripts bleibt mir Müdigkeit
... und eine gehörige Portion Dankbarkeit. Ich schätze, ich habe viel, viel
Glück gehabt.
Danke, liebe Incubi, für die tolle Arbeit bisher!
Ach ja: Als nächstes kommt das Korrektorat, in dem
Rechtschreibung und Interpunktion verbessert werden. Große stilistische oder
inhaltliche Dinge werden aber nicht mehr angemerkt (außer, ich sollte mir bei
der Überarbeitung einen Klopfer geleistet haben, was ich nicht hoffe ;)). Danach
müsste das Ganze in den Satz gehen, während gleichzeitig am Coverlayout
gearbeitet wird. Und dann ... hui.
Wer nach diesem ellenlangen Gelaber meinerseits immer noch
weiter lesen will, kann sich die folgenden beiden Bilder ansehen, in denen sich
Rohtext und überarbeiteter Text gegenüber gestellt werden.
Soweit,
Dewi
Sonntag, 30. Dezember 2012
2012 ... 2013
2012 war ein Jahr der großen Veränderungen. Es hat mich auf
die andere Seite der Welt verschlagen, meine Familie und Freunde sind viel zu
weit weg - und gleichzeitig habe ich eine "neue" Familie gewonnen und
lerne Menschen kennen, von denen einige vielleicht einmal so gute Freunde
werden wie die, die ich zurück lassen musste.
2012 war auch in Bezug auf das Schreiben voller Hochs und
Tiefs. Und auch, wenn manche Entscheidungen, die ich getroffen habe, nicht
leicht waren, glaube ich nach wie vor, dass mein Bauchgefühl ein guter Ratgeber
ist.
Am Ende diesen Jahres überwiegt das Staunen. So viel
Bewegung und Veränderung. Als wäre 2012 der Zeitraum gewesen, um Schwung zu
holen. Kennt Ihr das Gefühl, auf einer Schaukel zu sitzen und sie immer höher
zu treiben? Wenn der Magen nach unten gepresst wird ... und dann die Ketten am
höchsten Punkt kurz durchhängen? So in etwa war 2012.
Aber nun kommt 2013. Und ich glaube, ich springe von der
Schaukel. Am höchsten Punkt. Fliegen und Adrenalin. Ja, auch wieder landen.
Hoffentlich auf nicht all zu steinigem Grund.
2013 beinhaltet viele Herausforderungen für mich. Staub
& Stolz zu überarbeiten und mit Incubus zu einem Buch machen. Parallelwelt
zu schreiben – ohne die Unterstützung einer Online-Leserschaft. Mich weiteren
Projekten für und mit eben dieser Online-Leserschaft widmen. In einem neuen
Land wurzeln. Arbeit finden. Freunde nicht zu weit davon treiben zu lassen.
Sich auf neue Menschen einlassen. Das Träumen nicht vergessen. Vor allem das
Letztere.
| Damit Ihr wisst, was ich um Mitternacht des 31.12.2012 sehen werde. Foto: C.Dewi. |
Ich wünsche Euch ein wunderbares Jahr 2013 - voller Möglichkeiten, Mut und lieben Menschen um Euch herum.
Dewi
Sonntag, 11. November 2012
INCUBUS
Hallo zusammen!
Auf der Hompage des Incubus-Verlages findet Ihr eine kleine Kurzgeschichte von mir, die Ihr umsonst herunterladen könnt. Und eine Ankündigung, die Euch hoffentlich ebenso sehr freut wie mich.
![]() |
| Cover: Incubus-Verlag |
Freitag, 2. November 2012
News
Wow, es ist schon ein irres Gefühl, wenn das Buch raus kommt, in dem eine Geschichte von einem selbst zu lesen ist ... Am 23. Oktober ist der Kräuter-Code des Incubus-Verlags erschienen. Ich bin schrecklich gespannt auf das Buch und glaube, die Geschichten der anderen Autoren sind großartig. Leider baucht die Post nach Chile furchtbar lange, so dass ich wahrscheinlich erst in einigen Wochen das Vergnügen haben werde.
Die ersten drei Rezensionen auf Amazon zum Kräuter-Code finde ich toll, denn sie zeigen, dass die Leser ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte an die Geschichten fanden. Jeder hat so seine Favoriten, auch, wenn es scheint, dass das Niveau der Geschichten insgesamt als hoch angesehen wird. Auch gefällt mir, dass sich der Kräuter-Code für die Leser wohl von anderen Veröffentlichungen der schwulen Literatur in dem Bereich abhebt.
Ansonsten stecke ich in der Areit zur Parallelwelt ... die fordernd, aber schön ist. ... So viele dunkle Träume und unterdrückte Sehnsüchte ...
In der letzten Woche war ich durch Familienzuwachs (unser Katze hat Junge bekommen) abgelenkt ... ich meine ... die kleinen Ratten sind verflucht niedlich ... *grin*
Es gibt noch eine weitere Baustelle ... die mich sehr hibbelig macht ... aber von der ich noch nichts verraten kann ... *KnebelindenMundstopft*
Von all den Entwicklungen wird die Arbeit an Tjark etwas eingeschränkt ... mir tut das sehr leid, weil es derzeit die einzige Geschichte ist, die meine Leser online verfolgen können. Ich hoffe, sie haben etwas Geduld mit mir.
Ansonsten kehrt hier der Sommer ein. Ich habe mich gestern auf der Terrasse natürlich verbrannt. Aber egal ... Sonne, frische Meeresbrisen, Grillgeruch (die Chilenen sind da fanatisch) und ein langes Wochenende ... Was will man mehr?
Soweit,
Dewi
Abonnieren
Posts (Atom)


